Was tun bei Langeweile?

Herzlichen Glückwunsch, lieber Mümmel-Express

Wieder und wieder und wieder! Und wieder einmal – genau genommen zum vierten Mal – ist unsere Schülerzeitung, der Mümmel-Express, zur besten Schülerzeitung der Grundschulen in Hamburg gewählt worden. Wir freuen uns über den großen Erfolg unserer Schülerzeitung und sind sehr stolz sowohl auf unsere jungen Redakteurinnen und Redakteure als auch auf unsere Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mümmelmannsberg.

Nun heißt es wieder einmal Daumendrücken für den Bundesentscheid, den Bundeswettbewerb der Schülerzeitungen.

FSJler gesucht!

Du möchtest…

  • interessante Erfahrungen sammeln und neue Kontakte knüpfen
  • soziale Berufe kennenlernen
  • Engagement zeigen und dich für Andere einsetzen
  • Wartezeit zum Studium oder zur Ausbildung sinnvoll überbrücken

Dann führe dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei uns an der inklusive Grundschule Mümmelmannsberg durch!

 

Was erwartet dich? Eine interessante Aufgabe als Schulbegleitung von Kindern mit besonderen Förderbedarfen / schrittweise Einarbeitung der FSJlerInnen in ihren Aufgabenbereich durch erfahrene PädagogInnen / sehr gute Arbeitsbedingungen für FSJlerInnen: gemeinsame Pausenzeiten, freundliche Klassenteams, großes und grünes Schulgelände, helle und große Klassenräume, eigener Aufenthaltsraum für FSJlerInnen

Anfahrt:               U-Bahn Station: Mümmelmannsberg (U2) / Busstation: Schule Mümmelmannsberg (Linie 12)

Die pädagogische Arbeit umfasst folgende Punkte:

  • Unterstützung bei lebenspraktischen Aufgaben (Essen, Umziehen, Orientieren, Toilettengang etc.), Förderung sozialer Kompetenzen, Unterstützung bei der Umsetzung von Lerninhalten
  • Begleitung im schulischen Freizeitbereich (Pausen, Arbeitsgemeinschaften, Ausflüge)

Interesse? Wir freuen uns über deine Bewerbung und deinen Kurzlebenslauf per E-Mail an Herrn Möser, Förderkoordinator: thilo.moeser@bsb.hamburg.de

Das Projekt: Leselernhilfe

Unter dem Schirm von SHIP – Stiftung Haus im Park – in Bergedorf arbeite ich seit 2012 an der Grundschule Mümmelmannsberg als Leselernhelferin. Wir erhalten in regelmäßigen Abständen Fortbildungen und Anregungen für unsere Arbeit in den Grundschul-Klassen in Bergedorfer Schulen und in der Umgebung.
So habe ich hier in Mümmelmannsberg meinen Platz gefunden, den ich begeistert ausfülle. Ich möchte in Kindern die Freude und Lust am Lesen wecken, sie unterstützen in ihrer Neugier, in ein Buch hinein zu gucken und auch die wunderschönen Zeichnungen und Bilder zu beachten und genau anzusehen!
Um zu veranschaulichen, wie so eine Unterrichtsstunde in meiner VSK 3 bei der Klassenlehrerin Frau Meyer abläuft, habe ich im Dezember zur Nikolauszeit den folgenden Artikel geschrieben:
Es klopft bei Wanja in der Nacht
Was für ein Wort kann man auch für klopfen sagen?
Bummern – pochen – klingeln – tocken – ? klopfen, mit dem gekrümmten Zeigefinger auf den Fußboden, das können alle Kinder aus meiner Vorschulklasse VSK 3 – sie klopfen mit Begeisterung auf den Fußboden, alle sitzen im Kreis. Zu Beginn der Stunde habe ich drei Kindern aus der Klasse dieses Buch vorgelesen.
Hermine, Kiano, Kian – wir haben nur das halbe Buch lesen können, in der nächsten Woche geht es weiter.
Diesmal mit Hermine, Zoe und Kiano – es ist ein Winterbuch und es handelt von so vielem: von Schnee, von Spuren im Schnee, von Kälte, von Tieren, die in der Winternacht frieren, von großen Versprechungen, von Wärme, vom friedlichen gemeinsamen Schlaf in einer stürmischen Nacht und von Vorsicht und Träumen und Wirklichkeit
Kennst du das Wort finster? kläglich? unsäglich? prasseln? verschnaufen? Mit diesen Wörtern beginnt mein Vorlesen und ich frage nun die Kinder, ob sie andere Worte dafür sagen können, ob sie mit ihren eigenen Worten den Sinn erklären mögen? Es geht natürlich so weiter und wir kommen recht „langsam“ voran. Trotzdem macht es ihnen Spaß und nicht alle meiner 5- und 6-Jährigen kennen die Bedeutungen. Gemeinsam kommen wir weiter.
Nach ungefähr 20 Minuten gehen wir in den Sitzkreis zu allen und die drei erzählen ihren Klassenkameraden wie die Geschichte geht: es beginnt mit dem Klopfen …
Ich halte das Buch möglichst in alle Richtungen hoch, einmal rundherum damit sie die Bilder sehen können. Anhand der Bilder ergibt sich nach und nach die ganze wunderbare Geschichte, die diese drei mit ihren eigenen Worten nun erzählen, immer freiwillig, wer sich meldet – das haben sie schon gelernt.
Es macht so viel Freude, wie sie bei der Sache sind, nicht allen fällt das Zuhören leicht, so ist es.
Ich nehme mir Zeit. Zum Ende bevor es in die Pause geht, spiele ich ein kleines Lied auf meiner mitgebrachten Mundharmonika, heute:
Lasst uns froh und munter sein … Sie summen vergnügt mit und klatschen für mich. Dann flitzen sie raus auf den Schulhof. Die Klassenlehrerin Frau Meyer berichtet mir, dass sie und alle Kinder sich immer riesig auf meinen Besuch freuen. So geht es mir auch und ich freue mich schon wieder auf die nächste Woche mit einem neuen Buch. Es klopft bei Wanja in der Nacht, Ellermann Verlag, Reinhard Michl – Tilde Michels

(verfasst von: Ingrid Kempf)

Gedanken zu Meinung- und Pressefreiheit

Meinungsfreiheit bedeutet, dass man seine Meinung frei heraus sagen darf. Denn jeder Mensch (von der Geburt an) darf seine Meinung frei sagen. Es ist ein Menschenrecht, seine Meinung frei zu sagen. Man sollte aber darauf achten, dass es nicht beleidigend und verletzend ist. Seine Meinung darf man nicht nur in Worten sagen, sondern auch in Bildern malen und in Texten aufschreiben. Wenn Medien wie Zeitung, Fernsehen und Radio berichten dürfen, was sie wollen, spricht man von Pressefreiheit. Das ist leider nicht überall auf der Welt so. Die Pressefreiheit ist in vielen Ländern nicht so hoch wie in Deutschland. Es gibt Länder, da verbietet die Regierung seine Meinung zu äußern. Sie stellt Gesetze ein, die man nicht übertreten darf, sonst bekommt man eine Strafe.

(Schülerinnen: D. und A. und Frau Karwath)

Die Redaktion des Mümmel-Express wird ins Rathaus eingeladen

Am 29. Oktober hatte die Redaktion des Mümmel-Express die große Ehre, einer ganz besonderen Einladung folgen zu dürfen: Gemeinsam mit der Bürgerschaftsabgeordneten Hildegard Jürgens ging es ins Hamburger Rathaus zu einer Rathausführung und einem Empfang mit der Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit.

Frau Veit ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich in der Eingangshalle abzuholen. Mit ihrer freundlichen und zugewandten Art gelang es ihr, auch den letzten Redaktionsmitgliedern die Aufregung zu nehmen. In einem pompösen Zimmer fand ein sehr nettes Kennenlernen und Gespräch statt. Von unserer Schülerzeitung, die wir ihr mitbrachten, zeigte sie sich deutlich beeindruckt.

Anschließend geht es durch den Plenarsaal, den Festsaal, die Abgeordnetengarderobe, ins Bürgermeisterzimmer. Ein weiterer Höhepunkt war im Plenarsaal eine kleine Parlamentssitzung abzuhalten. Es war ein großartiger und beeindruckender Vormittag, der viel zu schnell vergangen ist. Vielen Dank für die Einladung Frau Jürgens und Frau Veit. Wir kommen gerne wieder.

 

 

 

 

 

Ankündigung

Die Timster Sendung zum Thema Pressefreiheit mit unseren Schülern (aus dem Schülerparlament und der Schülerzeitung) wird am 10.11.2018 um 17:45 Uhr im KIKA gesendet und ist danach auch online unter www.kika.de/timster zu finden.

Viel Spaß beim Schauen.

Der Mümmel-Express

Die Preisverleihung in Berlin

Im September war es endlich soweit. Wir sind zur Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder nach Berlin eingeladen worden. Mit sechs Kindern sind wir stellvertretend für die Gewinnerredaktion nach Berlin gefahren.

Am 14. September 2018 wurde uns der erste Platz in der Kategorie Grundschulen von Herrn Jochen Arntz (Chefredakteur Berliner Zeitung) im Bundesrat verliehen. Es war ein sehr feierlicher Rahmen und ein unvergesslicher Tag.

Aber auch die beiden vorhergehenden Tage haben uns bleibend beeindruckt. So startete der drei-tägige Schülerzeitungskongress bereits am Mittwoch mit einem Empfang im Europäischen Parlament. Am Donnerstag nahmen wir an Workshops in der Friedrich Ebert Stiftung teil. Anschließend besuchten wir das Museum für Kommunikation.

Die Bilder geben einige Eindrücke des Kongresses wieder.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei der Jugendpresse Deutschland, die für die bunte Gestaltung der drei Kongresstage verantwortlich ist. Vielen Dank für die tolle Organisation und Verköstigung.